Banken-Restrukturierungsgesetz
Neue Instrumente zur Sanierung von Banken
Beschreibung
Die Finanzkrise 2009 hat gezeigt, dass die bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen nicht ausreichend waren, um notleidende Banken zu sanieren. Mit dem Restrukturierungsgesetz hat der Gesetzgeber 2010 daher ein neues Instrumentarium geschaffen, das eine Bankensanierung zukünftig ohne staatliche Hilfe gewährleisten soll. Angesichts der gegenwärtigen Staatsschuldenkrise gewinnt dieses Thema weiter an Bedeutung.
Unser Seminar gibt Ihnen einen Überblick über die neuen Verfahren zur Sanierung von Banken (Sanierungs- und Restrukturierungsverfahren) und die erweiterten Eingriffsbefugnisse der BaFin, die es ihr u. a. ermöglichen sollen, systemrelevante von nichts-systemrelevanten Teilen einer Bank zu separieren. Schließlich werden das Thema Restrukturierungsfonds und Bankenabgabe erläutert.
Zusammenfassend folgt ein Überblick über die praktischen Auswirkungen des Restrukturierungsgesetzes für das Tagesgeschäft der Banken und die Vertragspraxis (u. a. ISDA-Verträge und Anleihen)
Inhalte
- Bankeninsolvenz auf deutscher und europäischer Ebene
- Sanierungs- und Reorganisationsverfahren
- Neue Eingriffsbefugnisse der BaFin-Übertragungsanordnung
- Restrukturierungsfonds und Bankenabgabe
- Verlängerung der Verjährungsfristen für Organhaftungsansprüche
- Europarechtliche Entwicklungen
Teilnehmer
Sie profitieren als Mitarbeiter von Banken (u. a. Risk-Management) und Bankjuristen, als Mitarbeiter von staatlichen Institutionen wie Ministerien, Bundesbank etc. sowie als Sanierungsberater, Insolvenzverwalter, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater.
Referenten
Dr. Rouven Redeker, Dr. Jürgen van Kann
Voraussetzungen
Keine
Ort: Bonn
Seminarnummer 1262943
Gebühr: 780.00 EUR (umsatzsteuerfrei gemäß §4 Nr. 22a UStG)

