FATCA - Auswirkungen der neuen US-(Straf-)Quellensteuer
Wie Sie die Umsetzung des Foreign Account Tax Compliance Act optimal vorbereiten
Beschreibung
Im Rahmen des HIRE-Act vom 18. März 2010 wurde auch das Foreign Account Tax Compliance Act („FATCA“) verabschiedet. Ausländischen Finanzinstituten (so genannte Foreign Financial Institutions), die die FATCA-Regeln, insbesondere weitreichende kundenbezogene Offenlegungs- und Nachforschungspflichten nicht beachten, droht ein Abzug von (Straf-)Quellensteuer in Höhe von 30 % auf sämtliche Zahlungen aus den USA, die auch Erträge aus indirekten US-Investments (z. B. aus Investmentfondsanteilen) ihrer Kunden umfassen.
Auch deutsche Versicherungen sowie Investment-/Hedge- und Private Equity Fonds treffen grundsätzlich die umfangreichen Pflichten eines ausländischen Finanzinstituts. Auch ausländischen Gesellschaften, die nicht als Finanzinstitut qualifizieren und Einkommen aus US-Quellen beziehen, droht der (Straf-)Quellensteuerabzug.
In Ergänzung zum so genannten Qualified Intermediary Programm aus dem Jahr 2001 soll es US-Steuerpflichtigen mit FATCA erschwert werden, den US-Steuerbehörden durch die Verwendung ausländischer Konten und Wertpapierdepots, insbesondere unter Zwischenschaltung ausländischer Gesellschaften, steuerpflichtiges Einkommen vorzuenthalten.
Inhalte
- Überblick und Hintergründe
- Wer ist betroffen, und ggf. inwieweit?
- Kundenidentifizierungs-/Melde- und Steuerabzugspflichten
- Was gilt für „Passthru Payments“?
- Umgang mit „widerwilligen“ (recalcitrant) Kontoinhabern
- Rechtliche Umsetzungsgrenzen im Verhältnis zu Kunden
- Deemed-Compliant Status und sonstige Handlungsalternativen
- Pflichten von Nicht-Finanzinstituten
- Zeitlich gestufte Einführung
- Handlungsbedarf / Umsetzung
Teilnehmer
Sie profitieren als Fach- oder Führungskraft im Bereich Rechts-/Steuerabteilung, Compliance, Rechnungswesen/Finanzen, Controlling / Risikomanagement, IT und Privatkundenberatung.

